Das Jahr ist 821 n. Chr., und Konstantinopel steht vor seiner schwersten Prüfung. Thomas der Slawe — mit Unterstützung der Abbasiden — hat mehr als doppelt so viele Truppen wie die loyalen Kräfte von Kaiser Michael II. und hat seinen Blick auf den Thron des Oströmischen Reiches gerichtet. Als Bürger von Konstantinopel liegt es an den Spielenden, die große Stadt zu retten: Krieger rekrutieren, Belagerungswaffen errichten, Schiffe in Stellung bringen und die berühmten Stadtmauern um jeden Preis verteidigen. In Wallguards of the East Empire kämpfen ein bis vier Spielende gemeinsam gegen eine historische Belagerung.
Das Herzstück des Spiels ist das Battlefield-System: Karten werden eingesetzt und auf vier Battlefields über dem eigenen Spielerbrett platziert. Sobald ein Battlefield fünf oder mehr Karten enthält, wird eine Verteidigung ausgelöst — die eigene Stärke wird bewertet. Sieg bringt einen Defector (ein übergelaufener Feind stärkt die eigenen Reihen), Niederlage bringt einen Ally (ein neuer Verbündeter kommt zur Unterstützung). Das Spiel endet, wenn entweder der Defector- oder der Ally-Stapel aufgebraucht ist. Wallguards ist das erste Garphill-Spiel mit byzantinischem Setting und das zweite Co-Design von Shem Phillips und S J Macdonald — nach Architects of the West Kingdom. Mihajlo Dimitrievski illustriert wie bei allen Garphill-Titeln.
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