Arthur und Mordred fielen auf dem Schlachtfeld von Camlann. Arthurs Leib wurde nach Avalon gebracht — doch durch verbotenes Wissen überlebte jemand die Wunden von Excalibur und folgte den verborgenen Wegen auf die Insel der Legenden. Jetzt ist der Schleier zwischen der magischen und der gewöhnlichen Welt zerrissen, und die Wunde ruft wie ein Leuchtfeuer. Mächtige Fraktionen brechen in den Nebel auf, getrieben von Gier, Ruhm oder einer Prophezeiung — und wer Avalon kontrolliert, kontrolliert, was von Britannien übrig bleibt. In Avalon: The Riven Veil kämpfen zwei bis vier Spielende als rivalisierende Fraktionen um die geheimnisvolle Insel.
Das zentrale Spielelement ist der Nebel: Gebiete auf der modularen Karte sind zu Spielbeginn verborgen und werden erst beim Erkunden aufgedeckt — was Siegpunkte, Artefakte, Prophezeiungen oder neue Gefahren freigibt. Die asymmetrischen Fraktionen kämpfen mit Multi-Use-Karten und simultaner Aktionsauswahl um Area Control; Artefakte der arturianischen Legende verleihen mächtige Einmalfähigkeiten. Das Prisoner's-Dilemma-Element in Begegnungen erzeugt Momente des Misstrauens und taktischer Bluffs. Shadowborne Games ist bekannt für Oathsworn: Into the Deepwood (2022) — eines der am höchsten bewerteten kooperativen Abenteuerspiele der jüngeren Vergangenheit. Avalon: The Riven Veil markiert den Schwenk des Studios vom narrativen Koop hin zum kompetitiven Area Control, unter demselben Autor Jamie Jolly.
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