Es ist 1920, irgendwo in einem alternativen Europa. Die Fabrik — das Herz einer langen Mechanisierungswelle — hat ihre Tore geschlossen. Die Nationen ringsum wittern ihre Chance. In Scythe übernehmen die Spielenden die Führung einer von fünf asymmetrischen Fraktionen und kämpfen um Territorien, Ressourcen und Ruhm in einer Dieselpunk-Welt voller massiver Mechs und einfacher Landbevölkerung, die unter dem Schatten des kommenden Konflikts lebt.
Scythe ist ein Eurogame mit Konfliktpotenzial — aber kein Kriegsspiel. Das Aktionssystem erlaubt pro Zug genau zwei verschachtelte Aktionen (oben / unten auf dem persönlichen Spielbrett), was Effizienz belohnt und Leerlauf bestraft. Ressourcen produzieren, Mechs einsetzen, Gebäude errichten, Upgrades freischalten — all das fließt in den Wettbewerb um sechs Sterne ein, die für abgeschlossene Ziele vergeben werden. Wer zuerst sechs Sterne setzt, beendet die Partie; dann werden Münzen für Territorien, Ressourcen und Errungenschaften gezählt. Das Artwork von Jakub Różalski — ein polnischer Maler, der das 1920+-Universum unabhängig vom Spiel entwickelte — ist so prägend, dass es heute als eigenständige Bilderwelt bekannt ist.
Für dieses Spiel sind aktuell keine Veranstaltungen geplant.