Der Ruhr-Fluss war im 18. und 19. Jahrhundert die wichtigste Transportroute für Kohle aus dem aufstrebenden Ruhrgebiet — aber er war alles andere als einfach zu befahren. Staudämme, Stromschnellen und Engpässe machten die Schifffahrt zur logistischen Herausforderung. In Ruhrschifffahrt 1769–1890 übernehmen die Spielenden die Rollen von Kohlehändlern, die Kohle aus den Bergwerken des Ruhrgebiets zu Städten und Fabriken entlang des Flusses transportieren, Schleusen bauen, Lager errichten und Kohle ins Ausland exportieren — alles auf der Suche nach den meisten Siegpunkten.
Das Spiel beginnt im Jahr 1769 mit einfacher Kohle und endet 1890, als die Eisenbahn die Flussschifffahrt weitgehend abgelöst hat. Durch den Verkauf von Kohle an bestimmte Standorte erwerben die Spielenden einzigartige Fortschrittsmarker, die neue Aktionsmöglichkeiten eröffnen — etwa Zugang zu wertvollerer Kohle oder die Fähigkeit, Schleusen effizienter zu bauen. Das Spiel ist Teil einer geplanten Trilogie historischer Spiele über das Ruhrgebiet von Thomas Spitzer; Teil 2, Kohle & Kolonie (2013), behandelt den frühen Kohleabbau. Verlegt bei Spielworxx — demselben kleinen deutschen Fachverlag, der auch Die Macher neu aufgelegt hat. Die internationale Ausgabe The Ruhr: A Story of Coal Trade bei Capstone Games enthält zusätzlich die eigenständige Erweiterung The Ohio: 1811–1861.
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