Arkham, 1926. Okkulte Rituale werden aufgeführt, fremdartige Kreaturen streifen durch die Nacht, und in den Lücken zwischen den Momenten warten Dinge, die keine Namen tragen. In Arkham Horror (3. Edition) arbeiten bis zu sechs Ermittlerinnen und Ermittler kooperativ gegen ein szenariospezifisches Uraltes Wesen — und die Aufgabe der Gruppe wechselt von Partie zu Partie. Mal müssen Hinweise gesammelt werden, um ein Ritual zu stoppen. Mal müssen Portale geschlossen werden. Mal verfolgt das Grauen eine eigene Agenda, die sich erst im Spielverlauf enthüllt.
Das Herzstück der 3. Edition ist das vollständig modulare Spielbrett aus doppelseitigen Tiles — jede Partie setzt Arkham anders zusammen, abhängig vom gewählten Szenario. Die Szenarien folgen einem narrativen Storybook-Ansatz mit verzweigten Entscheidungen, die den Ausgang dauerhaft beeinflussen. Ein neues Aktivierungssystem ersetzt das Rundenstruktur der 2. Edition; Ermittler handeln reihum innerhalb einer flexiblen Aktionsstruktur. Gegenüber der 2. Edition ist die Spieleranzahl auf 6 reduziert (statt 8), die Spielzeit kürzer und der Fokus stärker auf narrative Kohärenz als auf schiere Systemkomplexität gelegt. Die 3. Edition ist mit der 2. Edition mechanisch nicht kompatibel, teilt aber Setting, Ermittler-Charaktere und das gesamte Arkham-Files-Universum.
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