Nach der Dragul-Invasion hat König Taron die gefangenen Schergen des Feindes ins Gefängnis von Kulbak geworfen — ein Ort, aus dem keine Flucht möglich scheint. Einmal im Jahr entlässt der König die mächtigste Gangfraktion in das Kolosseum, um für die Freiheit zu kämpfen. In Lockup: A Roll Player Tale übernehmen die Spielenden jeweils eine Gruppe dieser Gefangenen — Gnolle, Kobolde, Grottenschrate, Goblins oder Insektoide — und versuchen, in sechs Runden den stärksten Ruf im Kerker aufzubauen. Die Fraktion mit dem höchsten Ruf am Ende gewinnt.
Das Spiel ist ein kompetitives Worker-Placement-Spiel mit einem entscheidenden Bluff-Element: Einheiten werden in den verschiedenen Gefängnisbereichen teils offen, teils verdeckt platziert — niemand weiß genau, wie stark der Gegner in einer Location aufgestellt ist, bis die Auflösung am Rundenende kommt. Wer die stärkste Crew in einem Bereich hat, kassiert die besten Ressourcen und kann mächtigere Goons rekrutieren und Konterbande bauen. Gleichzeitig muss der Verdacht bei den Wächter-Konstrukten niedrig gehalten werden — wer zu auffällig vorgeht, zieht Strafe auf sich. Ein vollständiger Solomodus ist enthalten. Das Spiel spielt im Universum von Roll Player, ist aber vollständig eigenständig.
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