Wer Calico aufmacht, erwartet ein entspanntes Katzenpuzzle — und bekommt eines der kniffligsten Tile-Placement-Spiele der letzten Jahre. In Calico nähen die Spielenden einen Quilt aus hexagonalen Plättchen, die in Farbe und Muster variieren. Jede Runde wird ein Plättchen aus der Hand auf das persönliche Quilt-Board gelegt, dann ein neues aus dem offenen Markt mit drei Optionen gezogen. Wer drei gleichfarbige Plättchen nebeneinander platziert, darf einen Knopf aufnähen. Und wer die richtige Musterkombination bildet, lockt eine der begehrten Katzen an, sich auf dem Quilt niederzulassen.
Punkte kommen aus drei Quellen gleichzeitig: persönliche Designziele (eine individuelle Quilt-Vorlage, die jeder Spieler zu Beginn erhält), Knöpfe (durch Farbgruppen) und Katzentokens (durch Musterkombinationen, die je nach Katzenart unterschiedlich sind). Die Herausforderung liegt im simultanen Optimieren aller drei Wege — Entscheidungen, die für einen Bereich gut sind, können andere behindern. Illustratorin Beth Sobel, bekannt aus Wingspan und Cascadia, hat dem Spiel ein warmes, detailreiches Artwork gegeben, das seinen taktischen Tiefgang geschickt verbirgt. Eine digitale Version erschien unter dem Titel Quilts and Cats of Calico auf Steam.
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