Die Welt endet. Wieder. Und wieder. Und wieder. Die Megacity Cy ist eine sich endlos selbst zerstörende Maschinerie aus Konzernen, Gangs, Naniten und Neonreklame — ökologischer Kollaps, Massenverarmung und konsumoptimierter Tod als Tagesgeschäft. Wer hier überleben will, ist entweder Teil des Systems oder arbeitet dagegen an. In CY_BORG übernehmen die Spielenden die Rollen von kybernetischen Punks und Außenseitern, die gegen rücksichtslose Megakonzerne, korrupte Polizeikräfte, blutrünstige Straßengangs und Kulte rebellieren, die außerirdische Bakterien oder Nanoroboter anbeten.
Das Regelsystem basiert direkt auf MÖRK BORG und ist vollständig kompatibel: D20-Proben, schnelle Charaktergenerierung über Zufallstabellen, brutale Kämpfe ohne Sicherheitsnetz. Charaktere sind billig, Tode häufig — genau wie im Vorgänger. Neu sind Cyber-Implantate, Naniten-Fähigkeiten, Hacking-Regeln und das dystopische Megacity-Setting Cy mit seinen Slums, Konzerntürmen und verseuchten Industriezonen. Rund 60 Zufallstabellen generieren Begegnungen, Aufträge und Weltatmosphäre. Das Layout ist bewusst überwältigend, chaotisch und laut — Artpunk pur, mit zersplitterter Typographie, grellen Farben und Collagen-Ästhetik, die den nihilistischen Ton des Settings visuell vorwegnimmt.
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