Das Universum stirbt. Nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt — langsam, unaufhaltsam, in einem System namens Tenebris, wo einst Kriege um seltene kosmische Edelsteine geführt wurden. Übrig geblieben sind kaputte Raumstationen, verrottende Schiffe und Menschen, die irgendwie weitermachen. In Death in Space übernehmen die Spielenden die Rollen einer Crew von Überlebenden, die ihren Lebensunterhalt mit gefährlichen Jobs, Salvage-Aktionen und gelegentlichem Diebstahl sichern. Das Raumschiff oder die Station ist ihr einziger Anker — Heimat, Werkzeug, Schutzschild gegen den Void, der ständig flüstert und die Körper der Unvorsichtigen mit seltsamen Mutationen zeichnet.
Das Regelsystem ist bewusst schlank und D20-basiert: Charaktere werden über vier Attribute — Strength, Agility, Presence und Toughness — definiert; Proben laufen über Attribut-Checks gegen einen Zielwert. Ausrüstung, Raumschiffe und Stationen werden über einfache Ressourcen- und Schadensregeln verwaltet. Mehr als 40 Tabellen und Generatoren erlauben schnellen, improvisierten Weltenbau — von Raumstationsrumoren bis zu kosmischen Anomalien. Ein vollständiges Einführungsszenario ist enthalten. Das Spiel ist im Stil mit Mörk Borg verwandt, aber deutlich zugänglicher gestaltet — düster, atmosphärisch und mit einem Hauch zynischen Humors, der den blauen Kragen der Charaktere ehrt.
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