Ein Hinterhalt in den nördlichen Bergen hat eine Gruppe von Abenteurern fast das Leben gekostet. Doch statt zu fliehen, wählen die Überlebenden den Weg nach oben: Auf dem Gipfel des Mt. Byōdō, hoch über den Wolken, liegt das letzte Siegel, das die dämonischen Oni und etwas noch Schlimmeres zurückhält — und der Blutmond steigt. In Eldfall Chronicles: Northern Wind führen die Spielenden eine Gruppe von bis zu vier Helden durch eine kampagnenreiche Erzählung mit drei verflochtenen Storylines und insgesamt bis zu 60 Quests. Jede Entscheidung auf der Quest-Karte verändert den weiteren Verlauf; 33 verschiedene Enden machen wiederholte Kampagnendurchläufe zu eigenständigen Erlebnissen.
Das Herzstück des Spiels ist das taktische Kampfsystem aus dem Eldfall-Chronicles-Skirmish-Wargame: D20-basierte Proben, Action-Reaction-Mechanik, Tile-basierte Bewegung und variantenreiche Sonderfertigkeiten erzeugen eine taktische Tiefe, die über das Niveau typischer Dungeon-Crawler hinausgeht. Kämpfe fühlen sich nach Wargame an — die Kampagnenstruktur und Exploration dagegen nach klassischem Adventure-Brettspiel. Ein optionaler Spielleiter kann Gegner und Narrative übernehmen. Alle Miniaturen aus Northern Wind sind vollständig im Eldfall-Chronicles-Skirmish-Spiel einsetzbar und umgekehrt. Das Spiel entstand beim slowenischen Indie-Studio Freecompany, das 2021 mit der Finanzierung des Grundspiels nur knapp über sein Ziel kam — und mit Northern Wind ein deutlich größeres Publikum erreichte.
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