Im Jahr 2020 — und in jedem weiteren Jahr danach — kämpfen private und staatliche Raumfahrtunternehmen um die Vorherrschaft im Sonnensystem. In High Frontier 4 All übernehmen die Spielenden die Leitung einer dieser Raumfahrtfirmen mit dem Ziel, Außenposten zu errichten, Asteroiden abzubauen und Fabriken auf fremden Himmelskörpern zu betreiben. Der Weg dorthin führt über reale orbitale Mechanik: Statt einer geografischen Karte zeigt das Spielbrett ein Delta-v-Netz, das die tatsächlichen Energiekosten zwischen Umlaufbahnen, Hohmann-Transferorbits und Lagrange-Punkten abbildet. Wer effizient navigieren will, muss verstehen, dass die Entfernung in Kilometern weniger zählt als der Treibstoffaufwand eines Manövers.
Das Spiel nutzt ein Engine-Building-System: Über mehrere Auktionsrunden zu Beginn der Partie ersteigern und tauschen die Spielenden Technologiekarten — Triebwerke, Sensoren, Fabrikmodule — und kombinieren sie zu funktionsfähigen Raketen. Jede Runde repräsentiert ein Jahr und gliedert sich in Aktionen und Raketenbewegungen entlang des Delta-v-Netzes. Module erweitern das Grundspiel modular um zusätzliche Mechaniken wie Kolonistenmanagement, Verträge oder ein Wirtschaftssystem. Das Spiel lässt sich solo, kooperativ oder kompetitiv mit bis zu fünf Spielenden spielen und ist Teil einer größeren Spielreihe, die die Entwicklung des Lebens von den ersten Mikroorganismen bis zur interstellaren Raumfahrt abbildet.
Für dieses Spiel sind aktuell keine Veranstaltungen geplant.