Es sind die 1930er Jahre. Die fossilen Brennstoffe der Welt sind aufgebraucht — Wasserkraft ist die letzte verbliebene Energiequelle, die den industriellen Fortschritt am Laufen halten kann. Vier internationale Konzerne kämpfen in Barrage um die Vorherrschaft in den Alpentälern: Wer die besten Standorte für Staudämme sichert, die Wasserwege kontrolliert und die profitabelsten Energieverträge erfüllt, gewinnt. Jede Tonne Wasser, die ein Mitspieler stromaufwärts abfängt, fehlt einem selbst — der Wettbewerb um dieselben Flüsse macht jeden Zug zum direkten Eingriff in die Pläne der anderen.
Das zentrale Mechanikelement ist das Konstruktionsrad: Arbeiter und Maschinen werden beim Einsatz auf das Rad gelegt und stehen erst nach einer vollen Umdrehung wieder zur Verfügung. Wer sein Rad öfter dreht oder wartet, bekommt Ressourcen früher zurück. Auf dem Hauptbrett fließt Wasser von den Gletschern bergab durch Becken, Dämme und Tunnels bis zu den Turbinenhäusern. Eigene Dämme weiter oben im Fluss können das Wasser für nachfolgende Spielende knapper machen; Leitungen verbinden Speicher mit Kraftwerken. Über fünf Runden werden Verträge erfüllt und Siegpunkte gesammelt; wer das Wassersystem am effizientesten nutzt und Konkurrenten geschickt ausbremst, gewinnt.
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