Der Herr der Ringe: Duell um Mittelerde ist ein asymmetrisches Zwei-Spieler-Kartenspiel, das das Spielsystem von 7 Wonders Duel in die Welt von J. R. R. Tolkien überträgt und weiterentwickelt. Eine Seite leitet die Gemeinschaft des Rings und versucht, die freien Völker Mittelerdes zu verteidigen und das Schicksal des Einen Rings zu erfüllen; die andere steuert Saurons Kräfte und sendet Nazgûl auf Frodo und Sam, während sie die feindlichen Städte bedrängt. Wie im Vorbild gibt es drei Siegbedingungen, die jederzeit eintreten können: Vorherrschaft in allen sieben Regionen Mittelerdes, Unterstützung aller sechs Völker oder das Erfüllen des Ring-Schicksals. Karten werden aus einer sich schrittweise öffnenden Pyramidenauslage gezogen; jede Runde entspricht einem der drei Kapitel der Geschichte.
Repos Production hat sich dabei stark an den charakteristischen Stärken beider Fraktionen aus Tolkiens Welt orientiert: Die Gemeinschaft setzt auf Diplomatie und die Unterstützung der Völker, Sauron auf militärischen Druck und territoriale Kontrolle. Das Ergebnis ist ein Spiel mit deutlich stärkerer Asymmetrie als in 7 Wonders Duel — beide Seiten spielen sich grundlegend anders und verfolgen eigene Wege zum Sieg.
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