Dungeons, Dice & Danger ist ein Roll-&-Write-Spiel für 1 bis 4 Spielende, in dem alle gleichzeitig auf ihrem eigenen Dungeonblatt durch einen Dungeon kreuzen. Pro Runde wirft die aktive Spielerin vier weiße und einen schwarzen Würfel. Alle Spielenden bilden aus den vier weißen zwei Paare — die Gesamtsumme jedes Paares bestimmt, welches Feld im Dungeon markiert werden darf. Nur bereits erschlossene Felder oder Startfelder sind verfügbar, was eine strategische Wegplanung erzwingt. Felder mit Monstern können nur gekreuzt werden, wenn der Würfelwert exakt dem Monsterwert entspricht. Die aktive Spielerin darf zusätzlich den schwarzen Würfel nutzen; passive Spielende können das ebenfalls tun, verbrauchen dafür aber eine ihrer begrenzten Sonderfähigkeiten. Das Spiel enthält vier verschiedene Dungeons mit eigenen Regeln und Monsters.
Dungeons, Dice & Danger ist ein originelles Roll-&-Write-Design — kein Ableger eines größeren Spiels, sondern ein eigenständiges Konzept von Richard Garfield, dem Schöpfer von Magic: The Gathering. Meeple Mountain bezeichnete es als willkommene Eigenentwicklung in einem Genre, das sonst vor Adaptionen quillt. Die vier Dungeons haben humorvolle Namen und illustrierte Abenteuerblätter, die das Spiel leicht zugänglich machen. Das Regelwerk liegt in fünf Sprachen bei, darunter Deutsch; die Verlagsangaben setzen es auf ab 12, Reviewer empfehlen es aber auch für jüngere Spielende. Ideal für Solopartien oder zu zweit bis viert als entspanntes Gelegenheitsspiel.
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