A Fake Artist Goes to New York ist ein Zeichenspiel mit Social-Deduction-Kern für 5 bis 10 Spielende. Eine Person übernimmt die Rolle des Question Masters und schreibt ein geheimes Sujet auf alle Karten der Gruppe, eine Karte ausgenommen, die nur ein X enthält. Wer das X erhält, ist der Fake Artist: Er weiß nicht, was gezeichnet wird. Abwechselnd fügt jede Person einen einzigen, ununterbrochenen Strich zum gemeinsamen Bild hinzu. Echte Künstler müssen deutlich genug zeichnen, damit das Motiv erkennbar wird, dabei aber den Fake Artist nicht zu leicht enttarnen. Der Fake Artist wiederum versucht, aus den Strichen der anderen zu erschließen, was das Sujet sein könnte, und sich unauffällig einzufügen. Am Ende stimmt die Gruppe ab, wer der Fake Artist ist. Wird er enttarnt, hat er noch eine letzte Chance: Kann er das Sujet korrekt benennen, entscheidet er die Runde dennoch für sich.
Das Spiel ist vollständig sprachunabhängig und passt in eine der charakteristischen kleinen Oink-Schachteln. Es funktioniert mit nahezu jeder Gruppe und gehört zu den einsteigerfreundlichsten Social-Deduction-Spielen auf dem Markt, da keine Rollenkarten gelesen werden müssen. Jun Sasaki ist Autor und Illustrator in Personalunion und gilt als einer der einflussreichsten Kleinbox-Spieldesigner Japans. A Fake Artist Goes to New York erschien bereits 2011 und hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Eine digitale Version erschien 2021 als Teil der Let's Play! Oink Games-Sammlung für Nintendo Switch.
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